Bunter Schiebespaß für eine Runde mit den Jüngsten
Als reines Erwachsenenspiel für einen strategischen Abend wäre mir das Regelwerk von „Capy Cabana“ auf Dauer zu schlicht gestrickt, aber für eine gemeinsame Spielerunde mit Kindern – beispielsweise mit meinem Neffen – würde ich mich ohne zu zögern an den Tisch setzen.
Die Spielanleitung von Marco Teubner setzt auf eine originelle Weiterentwicklung des klassischen Memo-Prinzips: Statt verdeckte Kärtchen einfach nur an Ort und Stelle umzudrehen, entsteht hier durch das Einschieben der Tierplättchen unter die Brücke eine ständige Bewegung im verdeckten Flusslauf. Dass die Tiere unter neun Blättern weitertreiben und man genau im Blick behalten muss, an welcher Position sich das gesuchte Tier gerade befindet, bringt eine herrliche Dynamik ins Spiel. Ein wirklich schöner Kniff in den Regeln ist der Sichtschlitz-Effekt: Weil die Schlitze zwischen den Blättern zum Ende des Flusses hin breiter werden, lohnt sich genaues Beobachten beim langsamen Hineinschieben ganz besonders.
Zudem gefällt mir die Flexibilität im Aufbau sehr gut: Mit den drei Stufen von Einfach bis Schwer lässt sich die Herausforderung wunderbar anpassen, und die Wahl zwischen dem kooperativen Modus – bei dem man gemeinsam als Badeaufsicht gegen das Überlaufen der Trillerpfeifen-Felder spielt – und der kompetitiven Jagd nach den meisten Plättchen sorgt für die nötige Abwechslung.
Das Thema mit dem tiefenentspannten Capybara als Bademeister und den Tieren auf bunten Schwimmreifen ist grafisch herrlich lebendig und charmant umgesetzt. Ein unkompliziertes, cleveres Merk- und Beobachtungsspiel, das als lockerer Familienspaß mit den Kleinen garantiert für beste Laune sorgt
Die Spielanleitung von Marco Teubner setzt auf eine originelle Weiterentwicklung des klassischen Memo-Prinzips: Statt verdeckte Kärtchen einfach nur an Ort und Stelle umzudrehen, entsteht hier durch das Einschieben der Tierplättchen unter die Brücke eine ständige Bewegung im verdeckten Flusslauf. Dass die Tiere unter neun Blättern weitertreiben und man genau im Blick behalten muss, an welcher Position sich das gesuchte Tier gerade befindet, bringt eine herrliche Dynamik ins Spiel. Ein wirklich schöner Kniff in den Regeln ist der Sichtschlitz-Effekt: Weil die Schlitze zwischen den Blättern zum Ende des Flusses hin breiter werden, lohnt sich genaues Beobachten beim langsamen Hineinschieben ganz besonders.
Zudem gefällt mir die Flexibilität im Aufbau sehr gut: Mit den drei Stufen von Einfach bis Schwer lässt sich die Herausforderung wunderbar anpassen, und die Wahl zwischen dem kooperativen Modus – bei dem man gemeinsam als Badeaufsicht gegen das Überlaufen der Trillerpfeifen-Felder spielt – und der kompetitiven Jagd nach den meisten Plättchen sorgt für die nötige Abwechslung.
Das Thema mit dem tiefenentspannten Capybara als Bademeister und den Tieren auf bunten Schwimmreifen ist grafisch herrlich lebendig und charmant umgesetzt. Ein unkompliziertes, cleveres Merk- und Beobachtungsspiel, das als lockerer Familienspaß mit den Kleinen garantiert für beste Laune sorgt