Capy Cabana – Ein Memory-Spiel mit Bewegung
Capy Cabana – Ein Memory-Spiel mit Bewegung
Capy Cabana verbindet ein klassisches Memory-Prinzip mit einem ungewöhnlichen Spielbrett: Die Tiere werden nicht einfach unter Plättchen versteckt, sondern wandern nach und nach durch einen kleinen Strömungskanal. Die Spielenden müssen sich merken, welches Tier unter welchem Blatt verborgen ist, und gleichzeitig beobachten, welche Tiere gerade durch den Fluss geschoben werden.
Besonders interessant wirkt dabei das gemeinsame Spielprinzip. Die Kinder spielen nicht gegeneinander, sondern versuchen zusammen, alle benötigten Tiere zu finden. Wird ein Tier in den Fluss geschoben, entscheidet die Gruppe gemeinsam, unter welchem der neun Blätter es vermutet wird. Wer sich sicher ist, kann also sein Gedächtnis einbringen, während gleichzeitig alle Mitspielenden beim Einschieben des Tieres aufmerksam beobachten dürfen. Die Schlitze zwischen den Blättern werden dabei zunehmend größer, sodass sich die Tiere während ihrer Bewegung teilweise erkennen lassen.
Spannung entsteht durch die Fehlermechanik: Wird unter einem Blatt das falsche Tier gefunden, wandert es auf eines von vier Trillerpfeifen-Feldern. Auch Tiere, die am Ende des Flusses herausgeschoben werden, müssen dort abgelegt werden. Sind alle vier Plätze belegt, ist die Partie verloren. Gleichzeitig darf der Nachziehstapel nicht leer werden, bevor alle gesuchten Tiere gefunden wurden. Dadurch scheint das Spiel einen kleinen Zeit- und Entscheidungsdruck aufzubauen, ohne die Kinder mit komplizierten Regeln zu belasten.
Auch die drei Schwierigkeitsstufen sind aus der Anleitung heraus sinnvoll gelöst. Im einfachen Spiel müssen sich die Kinder sechs Tierarten merken, im mittleren kommen zwei weitere hinzu und im schweren noch eine neunte. Dadurch dürfte sich der Anspruch vor allem über die Menge an Informationen erhöhen, die im Gedächtnis behalten werden muss.
Auffällig ist außerdem, dass Capy Cabana nicht ausschließlich auf Kooperation setzt. Die Anleitung enthält eine kompetitive Variante, in der die Spielerinnen und Spieler versuchen, möglichst viele Tiere selbst zu ergattern. Damit verändert sich der Charakter des Spiels deutlich: Aus der gemeinsamen Gedächtnisaufgabe wird ein Wettstreit darum, wer sich die Positionen der Tiere am besten merkt.
Nach der Anleitung wirkt Capy Cabana damit wie ein zugängliches Kinderspiel, das ein vertrautes Memory-Konzept durch den beweglichen Fluss und die gemeinsame Entscheidungsfindung erweitert. Besonders reizvoll klingt die Tatsache, dass man beim Einschieben eines Tieres nicht einfach nur auf sein Gedächtnis angewiesen ist, sondern es während seiner Bewegung beobachten kann. Für Kinder ab fünf Jahren scheint das Spiel dadurch eine interessante Mischung aus Erinnern, Beobachten und gemeinsamem Entscheiden anzubieten. Ob diese Kombination tatsächlich so gut funktioniert und wie spannend sich der bewegliche Fluss im Spiel anfühlt, lässt sich allerdings erst nach einer eigenen Partie beurteilen.
Capy Cabana verbindet ein klassisches Memory-Prinzip mit einem ungewöhnlichen Spielbrett: Die Tiere werden nicht einfach unter Plättchen versteckt, sondern wandern nach und nach durch einen kleinen Strömungskanal. Die Spielenden müssen sich merken, welches Tier unter welchem Blatt verborgen ist, und gleichzeitig beobachten, welche Tiere gerade durch den Fluss geschoben werden.
Besonders interessant wirkt dabei das gemeinsame Spielprinzip. Die Kinder spielen nicht gegeneinander, sondern versuchen zusammen, alle benötigten Tiere zu finden. Wird ein Tier in den Fluss geschoben, entscheidet die Gruppe gemeinsam, unter welchem der neun Blätter es vermutet wird. Wer sich sicher ist, kann also sein Gedächtnis einbringen, während gleichzeitig alle Mitspielenden beim Einschieben des Tieres aufmerksam beobachten dürfen. Die Schlitze zwischen den Blättern werden dabei zunehmend größer, sodass sich die Tiere während ihrer Bewegung teilweise erkennen lassen.
Spannung entsteht durch die Fehlermechanik: Wird unter einem Blatt das falsche Tier gefunden, wandert es auf eines von vier Trillerpfeifen-Feldern. Auch Tiere, die am Ende des Flusses herausgeschoben werden, müssen dort abgelegt werden. Sind alle vier Plätze belegt, ist die Partie verloren. Gleichzeitig darf der Nachziehstapel nicht leer werden, bevor alle gesuchten Tiere gefunden wurden. Dadurch scheint das Spiel einen kleinen Zeit- und Entscheidungsdruck aufzubauen, ohne die Kinder mit komplizierten Regeln zu belasten.
Auch die drei Schwierigkeitsstufen sind aus der Anleitung heraus sinnvoll gelöst. Im einfachen Spiel müssen sich die Kinder sechs Tierarten merken, im mittleren kommen zwei weitere hinzu und im schweren noch eine neunte. Dadurch dürfte sich der Anspruch vor allem über die Menge an Informationen erhöhen, die im Gedächtnis behalten werden muss.
Auffällig ist außerdem, dass Capy Cabana nicht ausschließlich auf Kooperation setzt. Die Anleitung enthält eine kompetitive Variante, in der die Spielerinnen und Spieler versuchen, möglichst viele Tiere selbst zu ergattern. Damit verändert sich der Charakter des Spiels deutlich: Aus der gemeinsamen Gedächtnisaufgabe wird ein Wettstreit darum, wer sich die Positionen der Tiere am besten merkt.
Nach der Anleitung wirkt Capy Cabana damit wie ein zugängliches Kinderspiel, das ein vertrautes Memory-Konzept durch den beweglichen Fluss und die gemeinsame Entscheidungsfindung erweitert. Besonders reizvoll klingt die Tatsache, dass man beim Einschieben eines Tieres nicht einfach nur auf sein Gedächtnis angewiesen ist, sondern es während seiner Bewegung beobachten kann. Für Kinder ab fünf Jahren scheint das Spiel dadurch eine interessante Mischung aus Erinnern, Beobachten und gemeinsamem Entscheiden anzubieten. Ob diese Kombination tatsächlich so gut funktioniert und wie spannend sich der bewegliche Fluss im Spiel anfühlt, lässt sich allerdings erst nach einer eigenen Partie beurteilen.