Capybaras, Wasserpark und gemeinsames Knobeln

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katerose Avatar

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„Capy Cabana“ hat mich schon beim ersten Blick neugierig gemacht. Allein die Vorstellung eines Wasserparks mitten im Dschungel, in dem Capybaras und andere Tiere ihre Runden im Strömungskanal drehen, klingt einfach herrlich. Dazu die niedliche Gestaltung – da ist der erste Sympathiepunkt eigentlich schon vergeben.

Besonders interessant finde ich, dass „Capy Cabana“ ein kooperatives Gedächtnisspiel ist. Gerade bei einem Spiel ab fünf Jahren gefällt mir die Idee, dass nicht gegeneinander gespielt wird, sondern alle gemeinsam versuchen, die Tierpaare zu finden. Dabei muss man sich offenbar nicht nur gut merken, wo sich welches Tier versteckt, sondern auch darauf achten, dass der Strömungskanal nicht überläuft. Dadurch kommt neben dem klassischen Memory-Prinzip noch ein kleiner Spannungsfaktor dazu.

Ich stelle mir das ziemlich lustig vor: Gemeinsam wird überlegt, unter welchem Blatt sich wohl das gesuchte Tier versteckt, jemand ist sich ganz sicher – und dann liegt natürlich genau das falsche Tier darunter. Und je mehr Fehler passieren, desto größer wird vermutlich der Druck, bevor der Wasserkanal überläuft.

Sehr spannend finde ich außerdem, dass das Spiel mehrere Varianten bietet. Es kann kooperativ, alleine oder auch in einer kompetitiven Variante gespielt werden. Dadurch scheint es nicht nach ein paar Partien schon langweilig zu werden, sondern man kann ausprobieren, welche Variante am besten zur jeweiligen Spielrunde passt.

Auch die kurze Spieldauer von etwa 20 Minuten finde ich für ein Familienspiel sehr angenehm. Gerade mit jüngeren Kindern kann eine Partie schnell einmal zwischendurch gespielt werden, ohne dass man dafür gleich einen kompletten Spieleabend einplanen muss. Gleichzeitig klingt die Altersangabe ab fünf Jahren so, als könnten auch jüngere Kinder schon aktiv mitspielen und beim gemeinsamen Merken und Suchen Erfolgserlebnisse haben.

Was mich besonders neugierig macht, ist die Kombination aus Memory, Teamwork und einem kleinen Zeit- bzw. Fehlerrisiko. Ich mag Spiele, die ein eigentlich bekanntes Grundprinzip nehmen und ihm noch eine zusätzliche Idee mitgeben. Bei „Capy Cabana“ scheint genau das der Fall zu sein.