Geniale Fusion zweier Klassiker
Als Fan beider Titel war ich extrem neugierig auf „Carcassonne Labyrinth“. Die Kombination aus Carcassonne und Labyrinth der Meister klang zunächst nach einer ziemlich verrückten Idee. Wie soll das bitte harmonieren? Die Antwort nach den ersten Runden ist jedoch, dass es überraschend gut funktioniert. Hier wurde kein fauler Kompromiss gemacht. Beide Spielwelten haben einen spürbar großen Anteil bekommen, ohne dass ein Mechanismus den anderen dominiert. Die Fusion fühlt sich absolut gelungen an.
Man muss bei diesem Spiel ständig abwägen, ob ich unbedingt den Schatz erreichen will und dafür jedes beliebige Baufeld in Kauf nehme oder brauche ich eher ein bestimmtes Landschaftsteil für mein eigenes Bauprojekt. Diese Entscheidungen bringen enorm viel Spieltiefe. Anders als im klassischen Carcassonne baut jeder an seiner eigenen Landschaft, und auch auf die Wiesenwertung wird verzichtet. Daran muss man sich anfangs gewöhnen. Dank unterschiedlicher Spielvarianten eignet sich das Spiel hervorragend für den schnellen Einstieg oder Runden mit Kindern, bietet aber auch erfahrenen Spielern genug Futter.
Was ich eher ungewöhnlich fand, ist die Ermittlung des Siegers. Am Ende werden Türme aus den Punkte-Chips gestapelt, um zu sehen, wer buchstäblich am höchsten hinauskommt. Da die Spitzen unterschiedlich ausfallen, zählt man hier keine reinen Chips, sondern vergleicht tatsächlich die Turmhöhe. Das ist gewöhnungsbedürftig und gar nicht so einfach, tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch.
Meiner Meinung nach ist es ein rundum gelungenes Experiment. Chapeau an die Entwickler. Von mit gibt es eine klare Kauf-Empfehlung.
(Ich habe ein Rezensionsexemplar von Vorabspielen.de bekommen.)
Man muss bei diesem Spiel ständig abwägen, ob ich unbedingt den Schatz erreichen will und dafür jedes beliebige Baufeld in Kauf nehme oder brauche ich eher ein bestimmtes Landschaftsteil für mein eigenes Bauprojekt. Diese Entscheidungen bringen enorm viel Spieltiefe. Anders als im klassischen Carcassonne baut jeder an seiner eigenen Landschaft, und auch auf die Wiesenwertung wird verzichtet. Daran muss man sich anfangs gewöhnen. Dank unterschiedlicher Spielvarianten eignet sich das Spiel hervorragend für den schnellen Einstieg oder Runden mit Kindern, bietet aber auch erfahrenen Spielern genug Futter.
Was ich eher ungewöhnlich fand, ist die Ermittlung des Siegers. Am Ende werden Türme aus den Punkte-Chips gestapelt, um zu sehen, wer buchstäblich am höchsten hinauskommt. Da die Spitzen unterschiedlich ausfallen, zählt man hier keine reinen Chips, sondern vergleicht tatsächlich die Turmhöhe. Das ist gewöhnungsbedürftig und gar nicht so einfach, tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch.
Meiner Meinung nach ist es ein rundum gelungenes Experiment. Chapeau an die Entwickler. Von mit gibt es eine klare Kauf-Empfehlung.
(Ich habe ein Rezensionsexemplar von Vorabspielen.de bekommen.)
Wer hat mitgespielt?
Kinder: 1
Erwachsene: 2
Kinder: 1
Erwachsene: 2