Spielen wir gerne wieder

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lilli333 Avatar

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Das Spiel aus dem Ravensburger Verlag vereint die beiden Klassiker „Carcassonne“ und „Labyrinth“. „Das verrückte Labyrinth“ haben wir schon oft gespielt, „Carcassonne“ kannten wir noch nicht.

Design:
Das Spiel kommt in einem stabilen Karton, das Coverbild ist ansprechend und fantasievoll, sodass man direkt Lust bekommt zu spielen.

Beim Auspacken fiel zunächst auf, dass der Spielplan wesentlich kleiner ist als beim „Labyrinth“. Das fand ich sehr schade, weil man doch genau hinschauen muss, um die liebevoll gezeichneten Details zu erkennen. Andererseits kann man so anscheinend die Landschaftsplättchen von „Carcassonne Labyrinth“ als Erweiterung für das klassische „Carcassonne“ benutzen.

Die Spielfiguren und die Kronen sind aus lackiertem Holz, der Rest des Spiels aus Karton, dessen Stärke der Beanspruchung der einzelnen Teil angepasst ist. So wirken die Landschaftsplättchen, die man immer wieder ins Spiel einschieben muss, sehr stabil, während die Auftragskarten, die man nur anfangs in die Hand nimmt, dünn sind. Die Schatz- und Wappenmarker hätten gerne ein wenig größer/dicker sein dürfen. Für Grobmotoriker sind sie sehr klein/fein.

Vorbereitung des Spiels:
Vor dem ersten Spiel muss man die Landschaftsplättchen, die Schatzmarker sowie die Wappenmarker aus dem gestanzten Karton herausdrücken. Das geht recht schnell. Leider lassen sich nach dem Spiel nur die Landschaftsplättchen ordentlich im Karton verstauen. Für alles andere ist ein großes Fach vorgesehen, wo die einzelnen Karten und Plättchen durcheinander liegen. Die Spielfiguren sind in einem Tütchen separiert. Wir haben nun auch noch selbst 2 Tütchen für die Wappen- und Schatzmarker besorgt, um nicht immer wieder alles von Neuem sortieren zu müssen.

Anleitung:
Die Anleitung ist in diversen Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch und Spanisch. Auf jeweils 5 Seiten werden die Regeln erklärt, zum Teil mit kleinen Bildern veranschaulicht. Die Anleitung ist einigermaßen verständlich, manches mussten wir aber zweimal lesen. Dass ohne Erklärung von einem „Meeple“ die Rede war, hat uns erstmal verwirrt, bis wir uns zusammenreimten, dass die Spielfigur gemeint ist.

Das Spiel:
Es gibt verschiedene Spielvarianten, die sich im Schwierigkeitsgrad unterscheiden. So kann man beim Spiel mit Kindern oder um das Spiel kennenzulernen erstmal eine einfache Variante spielen und nach und nach den Anspruch steigern. Dadurch ist das Spiel tatsächlich gut für Kinder ab ca. 8 Jahren geeignet, aber auch für Erwachsene hat es seinen Reiz.

Es kann allein gespielt werden oder mit bis zu 4 Spielern. Je nachdem, wie lange man sich zum Überlegen Zeit nimmt, variiert die Spieldauer. Allein ist sie natürlich am kürzesten, ca. 15 bis 30 Minuten. Mit 4 Mitspielern haben wir zwischen 45 und 60 Minuten gespielt.

Je mehr Leute mitspielen, umso größer ist der Spaß, weil sich ganz andere Dynamiken ergeben als beim Solospiel. Man kann manchmal von den Spielzügen der anderen profitieren oder in seinen eigenen Plänen ausgebremst werden. Ich empfand in den einfachen Versionen das Spiel als ausgewogen zwischen Glück und Strategie, wobei der strategische Anteil mit dem Schwierigkeitsgrad zunimmt.

Fazit:
Die kleinen Mängel kann ich verschmerzen. Sie werden durch den Spielspaß aufgewogen. Daher runde ich meine 4,5 Sterne auf 5 Sterne auf.

Zitat zum Spiel
Mist, da geht es ja gar nicht durch.
Wer hat mitgespielt?
Erwachsene: 4
man muss ganz genau lesen
leicht verständlich
außergewöhnlich gut gestaltet
funktional
pro Runde ein paar Minuten
dauert etwas
ein paar Minuten
mehrere Stunden
keine Vorkenntnisse nötig
hier sind Spiele-Experten gefragt
für unterwegs
Tisch ist zwingend notwendig
geht nur einmal
spiele ich gerne wieder