Verschmelzung ohne Tiefe
Nachdem ich großer Fan - noch aus Kindheitstagen - der beiden Spiele Carcassonne und Labyrinth war, habe ich sofort zugeschlagen, als ich die Verschmelzung der beiden im Laden entdeckte. Die Idee klang auf dem Papier hervorragend und auch die Anleitung las sich gut. Nach der ersten Partie dachten wir uns noch, ja ganz nett. Mal schauen was das noch kann. Nach zwei weiteren Partien waren wir ernüchtert. Der „Labyrinth“-Part ist Glückslastig. Im Ergebnis braucht man entweder 1 oder 2 Züge zum Schatz. Einfluss darauf hat man wenig. Der „Carcassonne“ Part hingegen war zunächst spannend, im Vergleich zum Original fehlt jedoch die Tiefe. Dies lässt sich natürlich in der Variante schlecht abbilden. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass ich schlicht lieber Carcassonne im Original spiele. Das Spiel ist leider schon nach etwa 30 Minuten vorbei, auch das fanden wir zu kurz. Der Punktezählmechanismus ist nett, ich finde einfaches zählen jedoch schneller und angenehmer.
Zitat zum Spiel
Oh, schon rum.
Oh, schon rum.
Wer hat mitgespielt?
Erwachsene: 2
Erwachsene: 2