Zwei Klassiker vereint

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irismaria Avatar

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Zwei der erfolgreichsten Familienspiele, die ich schon oft gespielt habe, in einem neuen Spiel zu vereinen, klingt zunächst nach einer gewagten Idee. Schließlich haben sowohl Carcassonne als auch Das verrückte Labyrinth ihre ganz eigenen Stärken und leben von unterschiedlichen Spielmechanismen. Umso gespannter war ich auf Carcassonne Labyrinth.

Wer die beiden Originale kennt, wird viele vertraute Elemente wiederentdecken. Aus dem Verrückten Labyrinth stammt das ständige Verschieben der Wege, um mit der eigenen Figur ans Ziel zu gelangen. Von Carcassonne übernimmt das Spiel das Legen von Landschaftsplättchen und das Werten abgeschlossener Städte und Straßen. Diese beiden Mechaniken greifen überraschend gut ineinander und ergeben tatsächlich ein eigenständiges Spielgefühl.

Besonders gelungen ist, dass man nicht nur vorausplanen muss, wie man das Labyrinth zu seinem Vorteil verändert, sondern gleichzeitig überlegt, welche Plättchen die eigene Landschaft sinnvoll erweitern. Dadurch entsteht ein spannender Mix aus Taktik, räumlichem Denken und etwas Glück beim Nachziehen der Plättchen.