Frische Ideen abseits der üblichen Stapel- und Geschicklichkeitsspiele

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sanmust Avatar

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Die Anleitung selbst ist genauso liebevoll gestaltet wie das, was ich vom Cover her erwarte: Weiche Farben, runde Formen, dazu die kleinen Katzenfiguren in Ziegel-, Fenster- und Engel-Optik, die schon auf dem Papier Lust aufs Anfassen machen.

Die Mechanik ist mir so in dieser Kombination noch nicht begegnet: Wand- und Bodenplättchen werden Stockwerk für Stockwerk zu einem echten, physischen Turm gestapelt, während gleichzeitig bunte Nakama-Katzen platziert und aufeinandergetürmt werden müssen, um Missionen zu erfüllen und Yuki näher an die Turmspitze zu bringen. Dass dabei jederzeit alles zusammenbrechen kann und das Spiel bei fünf herunterfallenden Wandplättchen sofort endet, sorgt für genau den Nervenkitzel, den ein Geschicklichkeitsspiel braucht, ohne dass es sich unfair anfühlt: Kleinere Patzer werden einfach zurückgesetzt, erst der große Einsturz zählt wirklich. Ich bin gespannt, wie viel Fingerspitzengefühl das am Tisch tatsächlich fordert.

Auch ohne das Spiel schon vor mir zu haben, sind die Abläufe, Aktionskarte spielen, optional eine Mission erfüllen, dabei die Katzen strategisch stapeln oder aneinanderreihen, klar und nachvollziehbar erklärt, inklusive hilfreicher Beispiele und einer FAQ für Sonderfälle. Besonders schön finde ich, dass es kooperativ und kompetitiv spielbar ist und man vorab entscheiden kann, wie hoch der Turm werden soll (10. bis 20. Stockwerk), so wächst die Herausforderung mit der eigenen Gruppe mit.

Ich würde Cat and the Tower liebend gern mit meiner festen Spielrunde ausprobieren. Wir suchen ständig nach frischen Ideen abseits der üblichen Stapel- und Geschicklichkeitsspiele, und die Mischung aus ruhiger Hand, Teamgeist und der herzerwärmenden Geschichte um Yuki und seine Mutter klingt genau nach dem, was bei uns gut ankommt.