Herrlich fies – das Stichspiel, das man verlieren will
Cat Trick steckt in einer winzigen Pocketbox, ist in fünf Minuten erklärt und passt in jede Jackentasche – schon dafür gibt es Pluspunkte. Der eigentliche Clou ist aber, dass es die gewohnte Stich-Logik auf den Kopf stellt: Man sammelt zwar Karten, aber sobald man vier Karten derselben Farbe hat, verliert man den ganzen Stapel wieder. Plötzlich will man Stiche gar nicht mehr unbedingt gewinnen, sondern schiebt sie den Mitspielern absichtlich zu – herrlich fies, wenn man jemandem genau die Farbe unterjubelt, die seinen Stapel platzen lässt. Weil es keinen Farbzwang gibt und zusätzlich Trumpf- und „Kunststück"-Karten ins Spiel kommen, hat man deutlich mehr Kontrolle als bei klassischen Stichspielen. Das nimmt dem Ganzen den reinen Zufallscharakter und macht besonders jüngeren Mitspielern den Einstieg leicht. Ein kleines, cleveres Kartenspiel mit eigener Idee, das ich immer wieder gern auf den Tisch bringe.
Wer hat mitgespielt?
Jugendliche (ab 12): 2
Erwachsene: 2
Jugendliche (ab 12): 2
Erwachsene: 2