Nicht ganz überzeugend
Das Kartenspiel ‚Siedler von Catan‘ eignet sich für 3-4 Spieler, mit 2 Spielern ist es uninteressant, ab 5 Spielern wird ein zusätzliches Spiel benötigt. Aufbau und Start des Spiels sind unkompliziert und schnell, und der Platzbedarf im großen Unterschied zum original Brettspiel minimal.
Natürlich muss sich der erfahrene Spieler gedanklich vom gewohnten Spiel lösen. Weil man in jeder Runde zwei zufällige Rohstoffkarten vom gut gemischten Stapel erhält, ist der Glücksfaktor im Vergleich zum strategischen Element der gezielt gewählten Anrainer-Positionen größer. Ganz unbrauchbare Karten in der ersten Spielphase werfen einen relativ stark zurück, später im Spiel hat man wesentlich mehr Optionen, sein Blatt zu verbessern. Die Baukarten werden dagegen geordnet als Stapel bereitgelegt; die Baukosten sind im Wesentlichem wie in den anderen Catan-Spielen. Rohstoffhandel, Bauwerke, Straßen und Ritter folgen anderen, vereinfachten Regeln. Siedlungen bringen relativ geringe Vorteile. Bei 10 Siegpunkten ist das Spiel zu Ende, das kann sehr schnell gehen und erhört auch den Zufallsfaktor im Vergleich zum länger dauernden Brettspiel.
Das Spiel ist insgesamt eine nette, schnell erlernbare Alternative, räumlich und zeitlich weniger aufwändig als das Brettspiel, aber nicht die große Offenbarung. Meines Erachtens eignet sich die Spielidee einfach mehr für einen langen (Brett-)Spieleabend. Für eine schnelle ‚Zwischendurch-Runde‘ greifen wir daher eher zu anderen Kartenspielen.
Natürlich muss sich der erfahrene Spieler gedanklich vom gewohnten Spiel lösen. Weil man in jeder Runde zwei zufällige Rohstoffkarten vom gut gemischten Stapel erhält, ist der Glücksfaktor im Vergleich zum strategischen Element der gezielt gewählten Anrainer-Positionen größer. Ganz unbrauchbare Karten in der ersten Spielphase werfen einen relativ stark zurück, später im Spiel hat man wesentlich mehr Optionen, sein Blatt zu verbessern. Die Baukarten werden dagegen geordnet als Stapel bereitgelegt; die Baukosten sind im Wesentlichem wie in den anderen Catan-Spielen. Rohstoffhandel, Bauwerke, Straßen und Ritter folgen anderen, vereinfachten Regeln. Siedlungen bringen relativ geringe Vorteile. Bei 10 Siegpunkten ist das Spiel zu Ende, das kann sehr schnell gehen und erhört auch den Zufallsfaktor im Vergleich zum länger dauernden Brettspiel.
Das Spiel ist insgesamt eine nette, schnell erlernbare Alternative, räumlich und zeitlich weniger aufwändig als das Brettspiel, aber nicht die große Offenbarung. Meines Erachtens eignet sich die Spielidee einfach mehr für einen langen (Brett-)Spieleabend. Für eine schnelle ‚Zwischendurch-Runde‘ greifen wir daher eher zu anderen Kartenspielen.