Simpler als gedacht, gut funktionierendes Push-Your-Luck-Prinzip
Das Spiel sieht komplexer aus als es tatsächlich ist.
Ich würde sogar soweit gehen und sagen, die Komplexität ist die größte Stärke des Spiels, aber auch die größte Schwäche.
Wieso ist das so?
Das Spiel wirkt vom Thema und der Aufmachung komplizierter als es ist.
Wenn man sich das Spiel in der Anleitung durchliest oder 1x durchspielt, ist es dann wirklich sehr verständlich und vor allem für Familien gut geeignet.
Es herrscht eine angenehme Verbindung zwischen dem Thema (Vögel) und der gut funktionierenden Mechanik (Push-Your-Luck) des Spiels.
Im Grunde genommen ist es ein Wettrennen von verschiedenen Vogelarten mit ein bisschen asymmetrischer Planung, denn:
Jeder Vogel startet von einem anderen Punkt aus, hat ein anderes Ziel und wählt vermutlich auch eine andere Route.
Es gibt Vögel, die haben von Haus aus weniger weite Routen (z.B. Krickente), da sie viel mehr einer Gefahr ausgesetzt sind und dadurch immer eher kürzere Wege gehen müssen.
Das Spielprinzip ist aber sehr ausbalanciert, dadurch hat im Prinzip meiner Meinung nach kein Vogel einen Nachteil.
Das Spiel ist gut durchdacht und macht auch Spaß.
Nun komme ich zu meinem Aber:
Strategisch ist hier nicht extrem viel Tiefe vorhanden. Jeder Spieler trifft für sich seine Entscheidungen.
1) In welcher Flughöhe möchte ich fliegen?
2) Soll ich noch weiterfliegen oder vorsichtshalber lieber landen?
3) Welche Route wähle ich zu meinem Ziel?
So gibt es schon auch einige taktische Entscheidungen, die sowohl auf Glück als auch Verstand basiert sind.
Interaktion gibt es hier wenig bzw. fast gar nicht (jeder spielt für sich).
Ergänzend möchte ich noch sagen, dass das Spiel in fast allen Spieleranzahlen gut funktioniert. Ideal sind hier vermutlich 4 bis 6 Spieler, aber auch zu dritt, zu siebt oder acht macht das Spiel Spaß.
Zu zweit ist vermutlich zu wenig Konkurrenz, aber grundsätzlich ist das Spiel auch zu zweit spielbar.
Nett auszuprobieren ist es auf jeden Fall. Ob es für einen Kauf reicht, muss Jeder für sich entscheiden.
Die Anleitung hätte man in 1-2 Punkten noch besser formulieren können:
1) Wenn man einen Absturz durch ein Aufwindplättchen verhindert, darf man noch weiterfliegen. Die Etappe ist damit nicht automatisch zu Ende. Für mich nicht 100% ersichtlich in der Anleitung.
2) Belegte Felder von anderen Vögeln werden beim Zählen der Felder ganz normal mitgezählt und nicht übersprungen.
3) Die Startfelder zählen beim Zählen nicht mit, d.h. auch wenn man z.B. nicht ganz beim Weg startet, zählt erst das erste Feld des Weges als erstes Feld.
Ich würde sogar soweit gehen und sagen, die Komplexität ist die größte Stärke des Spiels, aber auch die größte Schwäche.
Wieso ist das so?
Das Spiel wirkt vom Thema und der Aufmachung komplizierter als es ist.
Wenn man sich das Spiel in der Anleitung durchliest oder 1x durchspielt, ist es dann wirklich sehr verständlich und vor allem für Familien gut geeignet.
Es herrscht eine angenehme Verbindung zwischen dem Thema (Vögel) und der gut funktionierenden Mechanik (Push-Your-Luck) des Spiels.
Im Grunde genommen ist es ein Wettrennen von verschiedenen Vogelarten mit ein bisschen asymmetrischer Planung, denn:
Jeder Vogel startet von einem anderen Punkt aus, hat ein anderes Ziel und wählt vermutlich auch eine andere Route.
Es gibt Vögel, die haben von Haus aus weniger weite Routen (z.B. Krickente), da sie viel mehr einer Gefahr ausgesetzt sind und dadurch immer eher kürzere Wege gehen müssen.
Das Spielprinzip ist aber sehr ausbalanciert, dadurch hat im Prinzip meiner Meinung nach kein Vogel einen Nachteil.
Das Spiel ist gut durchdacht und macht auch Spaß.
Nun komme ich zu meinem Aber:
Strategisch ist hier nicht extrem viel Tiefe vorhanden. Jeder Spieler trifft für sich seine Entscheidungen.
1) In welcher Flughöhe möchte ich fliegen?
2) Soll ich noch weiterfliegen oder vorsichtshalber lieber landen?
3) Welche Route wähle ich zu meinem Ziel?
So gibt es schon auch einige taktische Entscheidungen, die sowohl auf Glück als auch Verstand basiert sind.
Interaktion gibt es hier wenig bzw. fast gar nicht (jeder spielt für sich).
Ergänzend möchte ich noch sagen, dass das Spiel in fast allen Spieleranzahlen gut funktioniert. Ideal sind hier vermutlich 4 bis 6 Spieler, aber auch zu dritt, zu siebt oder acht macht das Spiel Spaß.
Zu zweit ist vermutlich zu wenig Konkurrenz, aber grundsätzlich ist das Spiel auch zu zweit spielbar.
Nett auszuprobieren ist es auf jeden Fall. Ob es für einen Kauf reicht, muss Jeder für sich entscheiden.
Die Anleitung hätte man in 1-2 Punkten noch besser formulieren können:
1) Wenn man einen Absturz durch ein Aufwindplättchen verhindert, darf man noch weiterfliegen. Die Etappe ist damit nicht automatisch zu Ende. Für mich nicht 100% ersichtlich in der Anleitung.
2) Belegte Felder von anderen Vögeln werden beim Zählen der Felder ganz normal mitgezählt und nicht übersprungen.
3) Die Startfelder zählen beim Zählen nicht mit, d.h. auch wenn man z.B. nicht ganz beim Weg startet, zählt erst das erste Feld des Weges als erstes Feld.
Wer hat mitgespielt?
Erwachsene: 4
Erwachsene: 4