Tolles Konzept, aber etwas schwächerer Teil der Reihe
Bei „echoes. Das grüne Grab“ verschwindet eine Gruppe Wissenschaftler während einer Expedition. Was passiert ist, soll anhand von 24 Karten und den dazugehörigen Audiosequenzen herausgefunden werden.
Dazu werden Karten mit dem Smartphone oder Tablet und der dazugehörigen App eingescannt. Man lauscht Geräuschen, Gesprächen und kleinen Hinweisen, die irgendwo zwischen den einzelnen Karten versteckt sind.
Gespielt werden kann allein oder mit bis zu vier Personen ab 14 Jahren. Eine Partie ist mit ungefähr einer Stunde angegeben.
Die Box ist ziemlich klein und auch der Inhalt hält sich in Grenzen: Enthalten sind 18 Objektkarten, sechs Kapitelkarten, ein Ermittlungsbericht und die Anleitung.
Die Karten machen optisch einiges her. Die Motive sind passend zum Dschungel- und Expeditionsthema gestaltet und wirken nicht wie bloße Platzhalter für irgendwelche Rätsel. Gleichzeitig haben die Bilder tatsächlich eine Funktion. Beim Sortieren muss nämlich nicht nur auf das Gehörte, sondern auch auf die dargestellten Details geachtet werden.
Die Anleitung ist erfreulich kurz, man muss kein Regelheft mit zwanzig Seiten durcharbeiten, bevor man loslegen kann. Das Grundprinzip ist nach wenigen Minuten klar und es gibt zwei verschiedene Schwierigkeitsgrade, mit denen man starten kann.
Die 24 Karten werden dann nach und nach den Kapiteln zugeordnet. Zu jedem Kapitel gehören drei Objektkarten, die in die richtige Reihenfolge gebracht werden müssen. Die App verrät dann, ob die Karten zum Kapitel passen und die Reihenfolge stimmt. Danach wird die komplette Geschichte zusammengesetzt, indem man die Kapitel selbst in die richtige Reihenfolge bringt.
Kommt man an einer Stelle nicht weiter, kann man den Hinweis-Tipps in der App folgen. Man kommt aber eigentlich auch immer durch Herumprobieren auf die richtige Lösung.
Wir haben das Spiel zu zweit begonnen, uns dabei aber sehr lange mit Diskussionen aufgehalten, weshalb ich es solo zuende gespielt habe. Insgesamt habe ich dafür etwa 80 Minuten im normalen Schwierigkeitsgrad ohne Hinweise benötigt.
Die App ist in der Anwendung sehr einfach zu handhaben und erkennt die Karten zuverlässig. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass man eine Partie in der App zwischenspeichern kann, denn wenn man das Spiel unterbricht und die App schließt, ist der Spielfortschritt weg.
Sobald man dann die Lösung kennt, ist das Spiel vorbei, und man kann es nicht nochmal lösen. Die Karten werden aber weder beschriftet noch zerstört und können problemlos weitergegeben werden.
Unterm Strich fand ich „Das grüne Grab“ etwas schwächer als andere Teile der Reihe.
Die ein oder andere Karte hatte für mich wenig Mehrwert, und machte auf mich den Eindruck, nur hinzugefügt worden zu sein, um auf die nötige Kartenanzahl zu kommen. Die Geschichte war mir zu hektisch und überladen mit Ereignissen. Mir gefällt es besser, wenn nicht so viel passiert und die Story und die Charaktere dafür mehr Tiefe haben.
Dennoch hat mir auch „Das grüne Grab“ insgesamt wieder gut gefallen. Alle, die Ermittlungsspiele und Hörbücher mögen, werden mit der echoes-Reihe bestimmt ihren Spaß haben.
Vielen Dank an Vorabspielen.de für das kostenlose Rezensionsexemplar!
Dazu werden Karten mit dem Smartphone oder Tablet und der dazugehörigen App eingescannt. Man lauscht Geräuschen, Gesprächen und kleinen Hinweisen, die irgendwo zwischen den einzelnen Karten versteckt sind.
Gespielt werden kann allein oder mit bis zu vier Personen ab 14 Jahren. Eine Partie ist mit ungefähr einer Stunde angegeben.
Die Box ist ziemlich klein und auch der Inhalt hält sich in Grenzen: Enthalten sind 18 Objektkarten, sechs Kapitelkarten, ein Ermittlungsbericht und die Anleitung.
Die Karten machen optisch einiges her. Die Motive sind passend zum Dschungel- und Expeditionsthema gestaltet und wirken nicht wie bloße Platzhalter für irgendwelche Rätsel. Gleichzeitig haben die Bilder tatsächlich eine Funktion. Beim Sortieren muss nämlich nicht nur auf das Gehörte, sondern auch auf die dargestellten Details geachtet werden.
Die Anleitung ist erfreulich kurz, man muss kein Regelheft mit zwanzig Seiten durcharbeiten, bevor man loslegen kann. Das Grundprinzip ist nach wenigen Minuten klar und es gibt zwei verschiedene Schwierigkeitsgrade, mit denen man starten kann.
Die 24 Karten werden dann nach und nach den Kapiteln zugeordnet. Zu jedem Kapitel gehören drei Objektkarten, die in die richtige Reihenfolge gebracht werden müssen. Die App verrät dann, ob die Karten zum Kapitel passen und die Reihenfolge stimmt. Danach wird die komplette Geschichte zusammengesetzt, indem man die Kapitel selbst in die richtige Reihenfolge bringt.
Kommt man an einer Stelle nicht weiter, kann man den Hinweis-Tipps in der App folgen. Man kommt aber eigentlich auch immer durch Herumprobieren auf die richtige Lösung.
Wir haben das Spiel zu zweit begonnen, uns dabei aber sehr lange mit Diskussionen aufgehalten, weshalb ich es solo zuende gespielt habe. Insgesamt habe ich dafür etwa 80 Minuten im normalen Schwierigkeitsgrad ohne Hinweise benötigt.
Die App ist in der Anwendung sehr einfach zu handhaben und erkennt die Karten zuverlässig. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass man eine Partie in der App zwischenspeichern kann, denn wenn man das Spiel unterbricht und die App schließt, ist der Spielfortschritt weg.
Sobald man dann die Lösung kennt, ist das Spiel vorbei, und man kann es nicht nochmal lösen. Die Karten werden aber weder beschriftet noch zerstört und können problemlos weitergegeben werden.
Unterm Strich fand ich „Das grüne Grab“ etwas schwächer als andere Teile der Reihe.
Die ein oder andere Karte hatte für mich wenig Mehrwert, und machte auf mich den Eindruck, nur hinzugefügt worden zu sein, um auf die nötige Kartenanzahl zu kommen. Die Geschichte war mir zu hektisch und überladen mit Ereignissen. Mir gefällt es besser, wenn nicht so viel passiert und die Story und die Charaktere dafür mehr Tiefe haben.
Dennoch hat mir auch „Das grüne Grab“ insgesamt wieder gut gefallen. Alle, die Ermittlungsspiele und Hörbücher mögen, werden mit der echoes-Reihe bestimmt ihren Spaß haben.
Vielen Dank an Vorabspielen.de für das kostenlose Rezensionsexemplar!
Wer hat mitgespielt?
Erwachsene: 2
Erwachsene: 2