Den Stimmen der Vergangenheit auf der Spur
Mich reizt an echoes – Das grüne Grab vor allem die Verbindung aus Hörspiel, Deduktion und gemeinsamem Sortieren einer Geschichte. Dass man Hinweise nicht nur aus Text oder Bildern zieht, sondern Geräusche, Dialoge und ihre zeitliche Einordnung aufmerksam analysieren muss, finde ich für ein Mystery-Spiel sehr passend. Gerade der Fall um die verschwundene Forschungsgruppe von 1975 klingt nach einem Szenario, bei dem Atmosphäre und akustische Hinweise gut zusammenspielen können.
Die Spielanleitung macht auf mich insgesamt einen übersichtlichen und verständlichen Eindruck. Besonders gelungen finde ich, dass sie den Ablauf klar in Vorbereitung, Lauschen, Lösen und Spielende gliedert. Dadurch wird schnell deutlich, was die eigentliche Aufgabe ist: 24 Teile einer Geschichte zu rekonstruieren, zunächst innerhalb von sechs Kapiteln und anschließend als vollständige Chronologie. Auch das Rückmeldesystem der App wird nachvollziehbar erklärt. Je nachdem, ob null bis drei Karten einem Kapitel zugeordnet wurden, bekommt man unterschiedlich konkrete Informationen und kann daraus weiter kombinieren. Die zusätzliche Hilfestellung mit Kreuz, Pfeil und Haken erscheint mir ebenfalls intuitiv.
Ein paar Punkte sind für mich beim Lesen allerdings nicht ganz so sauber gelöst. Bei der Vorbereitung werden die beiden Spielvarianten „Profi-Ermittler“ und „Hobby-Detektive“ genannt, später ist zusätzlich von der App-Schwierigkeit „Einfach“ die Rede. Das sind offenbar unterschiedliche Einstellungen, die sprachlich aber nicht klar voneinander abgegrenzt werden. Gerade vor der ersten Partie müsste ich wahrscheinlich deshalb kurz überlegen, wie diese Optionen zusammenhängen. Außerdem steckt auf den zwei Seiten recht viel Information. Der eigentliche Spielmechanismus ist zwar unkompliziert, wirkt durch die ausführlichen Erklärungen zunächst etwas umfangreicher. Positiv finde ich dagegen, dass auch praktische Probleme berücksichtigt werden: Wenn die Bilderkennung nicht funktioniert, lassen sich Codes eingeben, und am Ende gibt es konkrete Hinweise zum Scannen der Karten.
Für einen Spieletest fände ich deshalb nicht nur den Fall selbst reizvoll, sondern auch die Frage, wie gut diese Anleitung in der tatsächlichen ersten Partie funktioniert. Besonders würde mich interessieren, ob die wenigen Unklarheiten beim Spielen sofort verschwinden und wie gut die App durch das Spiel führt, ohne dass das gemeinsame Kombinieren dadurch zu leicht wird.
Die Spielanleitung macht auf mich insgesamt einen übersichtlichen und verständlichen Eindruck. Besonders gelungen finde ich, dass sie den Ablauf klar in Vorbereitung, Lauschen, Lösen und Spielende gliedert. Dadurch wird schnell deutlich, was die eigentliche Aufgabe ist: 24 Teile einer Geschichte zu rekonstruieren, zunächst innerhalb von sechs Kapiteln und anschließend als vollständige Chronologie. Auch das Rückmeldesystem der App wird nachvollziehbar erklärt. Je nachdem, ob null bis drei Karten einem Kapitel zugeordnet wurden, bekommt man unterschiedlich konkrete Informationen und kann daraus weiter kombinieren. Die zusätzliche Hilfestellung mit Kreuz, Pfeil und Haken erscheint mir ebenfalls intuitiv.
Ein paar Punkte sind für mich beim Lesen allerdings nicht ganz so sauber gelöst. Bei der Vorbereitung werden die beiden Spielvarianten „Profi-Ermittler“ und „Hobby-Detektive“ genannt, später ist zusätzlich von der App-Schwierigkeit „Einfach“ die Rede. Das sind offenbar unterschiedliche Einstellungen, die sprachlich aber nicht klar voneinander abgegrenzt werden. Gerade vor der ersten Partie müsste ich wahrscheinlich deshalb kurz überlegen, wie diese Optionen zusammenhängen. Außerdem steckt auf den zwei Seiten recht viel Information. Der eigentliche Spielmechanismus ist zwar unkompliziert, wirkt durch die ausführlichen Erklärungen zunächst etwas umfangreicher. Positiv finde ich dagegen, dass auch praktische Probleme berücksichtigt werden: Wenn die Bilderkennung nicht funktioniert, lassen sich Codes eingeben, und am Ende gibt es konkrete Hinweise zum Scannen der Karten.
Für einen Spieletest fände ich deshalb nicht nur den Fall selbst reizvoll, sondern auch die Frage, wie gut diese Anleitung in der tatsächlichen ersten Partie funktioniert. Besonders würde mich interessieren, ob die wenigen Unklarheiten beim Spielen sofort verschwinden und wie gut die App durch das Spiel führt, ohne dass das gemeinsame Kombinieren dadurch zu leicht wird.