Das etwas andere, kreative Spiel
„Geschickt Gefädelt“ spricht mich vor allem durch die ungewöhnliche Verbindung aus kreativem Gestalten und taktischen Entscheidungen an. Die Idee, aus den gezogenen Schnüren nach und nach ein eigenes Muster zu weben und gleichzeitig selbst festzulegen, welche Farbkombinationen am Ende besonders viele Punkte bringen, klingt nach einer interessanten Mischung aus Planung und Gestaltung. Besonders das Drafting gefällt mir, da man nicht nur darauf achten muss, welche Schnüre man selbst gebrauchen kann, sondern auch überlegen muss, was man den anderen Spielern lieber nicht überlässt. Durch die vier Durchgänge stelle ich mir außerdem spannend vor, wie sich der eigene Webrahmen nach und nach füllt und man seine ursprüngliche Planung vielleicht noch einmal anpassen muss. Von der Gestaltung erwarte ich ein Spiel, bei dem am Ende jeder einen etwas anderen Webrahmen vor sich liegen hat und bei dem die fertigen Muster fast schon ein kleines Erfolgserlebnis für sich sind. Besonders gespannt bin ich darauf, wie viel Einfluss die eigene Planung tatsächlich auf die Punkte hat und ob sich unterschiedliche Strategien beim Weben lohnen.