Kreativität schlägt Wissen zum Thema Musik
Ich bin ein großer Fan von Spielen, in denen es um Wissen geht, aber um alle am Spieletisch abzuholen, ist es noch besser, wenn man ein Spiel hat, in dem man im besten Fall nichts weiß und durch kreative Ideen die anderen in die Irre führt. Das hat mich an der Originalversion von „Nobody is Perfect“ schon fasziniert und warum also nicht in einer reinen Musik-Variante, die jetzt auf dem Spielemarkt erhältlich ist.
Ich habe das Spiel als Rezensionsexemplar durch Vorabspielen.de erhalten und inzwischen schon ein paar Spielerunde hinter mir. Positiv ist, selbst wenn jemand am Tisch das Original nicht kennt, so ist es schnell erklärt. Eine größere Hürde scheint zu sein, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, aber das wird mit jeder Spielerunde besser. Wir haben ein Spielbrett, über das die Figuren (3-6 Spieler) in unterschiedlichen Farben ziehen. Und auch die Farben der Felder auf dem Brett haben Bedeutung, denn sie entscheiden, welche Kategorie gespielt wird. Bei Blau geht es um Kurioses aus der Musikwelt, bei Pink werden Ruhme und Rekorde behandelt. Bei Gelb geht es um Instrumente und Orange sind Multiple Choice-Fragen, bei denen auch die jeweilige Spielleitung mitwirkt. Ich habe keine besondere Vorliebe für eine Kategorie entwickelt, aber es ist zu sehen, dass Orange auf dem Brett am wenigsten vertreten ist, was ich auch angenehm finde, da es hier dann doch um Wissen geht und es den Spielverlauf anders beeinflusst.
Zusätzlich gibt es eine App zum Spiel und wenn man zusätzlich noch einen Spotify-Account besitzt, dann ist auch über die App mehr als nur ein Songausschnitt zu hören. Wer aber den Speicherplatz seines Handys nicht mit einer weiteren App belasten möchte, der darf beruhigt sein, denn das Spiel lässt sich auch ganz ohne spielen. Es geht schließlich nicht ums Wissen, dementsprechend ist die Tatsache, passende Lieder zu hören, nur ein Bonus. Die Lieder werden entweder vor oder nach der Aufgabe abgespielt und dann zählt es für den Spielleiter, dass er die richtige Antwort notiert und die anderen Spieler müssen sich eine Antwort ausdenken. Anschließend werden alle Antworten vorgelesen und alle bis auf den Spielleiter entscheiden, welche Antwort sie für richtig halten. Es gibt zwar auch Punkte, wenn man es richtig errät, doch es ist viel attraktiver, wenn man die Antwort beigesteuert hat, auf die andere setzen, weil das mehr Punkte gibt. Wer schließlich zuerst über der Ziellinie ist, gewinnt. Die Spielanleitung ist dementsprechend leicht verständlich und man ist schnell mittendrin im Geschehen.
Ich habe in Dreier- und Vierergruppen bislang gespielt und es ist deutlich, dass es mit mehr Spielern spannender wird, weil es dann mehr Antwortmöglichkeiten gibt. Um richtig zu erraten, sorgt das für mehr Verwirrung, aber durch mehr Antworten verteilen sich auch die Punkte unter Umständen breiter. Eine Regel, die sich für uns beim Spielen nicht richtig erschlossen hat, ist die, dass die letzten die ersten werden. Auf dem Brett gibt es vier Felder, die dem auf dem letzten Platz die Möglichkeit unterbreitet, vier bis fünf Felder vorziehen zu dürfen. Das Spiel ist ohnehin schnell gespielt, sodass ich solche Aktionen als unnötiges Eingreifen ins Spielgeschehen empfinde. Zumal es bei dem Spiel nicht auf Können per se ankommt, sodass sich eigentlich immer ein ausgewogenes Wettbewerbsfeld ergibt. Aber diese Aktion lässt sich ja auch problemlos weglassen.
Fazit: Die Musik-Variante zu „Nobody is Perfect” ist eine schöne neue Idee für den Spieleabend mit mehreren Leuten, denn hier ist klar, je mehr, desto besser. Und es punktet einfach, dass hier nicht Wissen zählt, sondern die Kreativität mit falschen Antworten zu verführen. Spaß kommt viel auf und da es um Musik geht, lässt es sich ähnlich wie bei „Hitster“ toll austauschen.
Ich habe das Spiel als Rezensionsexemplar durch Vorabspielen.de erhalten und inzwischen schon ein paar Spielerunde hinter mir. Positiv ist, selbst wenn jemand am Tisch das Original nicht kennt, so ist es schnell erklärt. Eine größere Hürde scheint zu sein, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, aber das wird mit jeder Spielerunde besser. Wir haben ein Spielbrett, über das die Figuren (3-6 Spieler) in unterschiedlichen Farben ziehen. Und auch die Farben der Felder auf dem Brett haben Bedeutung, denn sie entscheiden, welche Kategorie gespielt wird. Bei Blau geht es um Kurioses aus der Musikwelt, bei Pink werden Ruhme und Rekorde behandelt. Bei Gelb geht es um Instrumente und Orange sind Multiple Choice-Fragen, bei denen auch die jeweilige Spielleitung mitwirkt. Ich habe keine besondere Vorliebe für eine Kategorie entwickelt, aber es ist zu sehen, dass Orange auf dem Brett am wenigsten vertreten ist, was ich auch angenehm finde, da es hier dann doch um Wissen geht und es den Spielverlauf anders beeinflusst.
Zusätzlich gibt es eine App zum Spiel und wenn man zusätzlich noch einen Spotify-Account besitzt, dann ist auch über die App mehr als nur ein Songausschnitt zu hören. Wer aber den Speicherplatz seines Handys nicht mit einer weiteren App belasten möchte, der darf beruhigt sein, denn das Spiel lässt sich auch ganz ohne spielen. Es geht schließlich nicht ums Wissen, dementsprechend ist die Tatsache, passende Lieder zu hören, nur ein Bonus. Die Lieder werden entweder vor oder nach der Aufgabe abgespielt und dann zählt es für den Spielleiter, dass er die richtige Antwort notiert und die anderen Spieler müssen sich eine Antwort ausdenken. Anschließend werden alle Antworten vorgelesen und alle bis auf den Spielleiter entscheiden, welche Antwort sie für richtig halten. Es gibt zwar auch Punkte, wenn man es richtig errät, doch es ist viel attraktiver, wenn man die Antwort beigesteuert hat, auf die andere setzen, weil das mehr Punkte gibt. Wer schließlich zuerst über der Ziellinie ist, gewinnt. Die Spielanleitung ist dementsprechend leicht verständlich und man ist schnell mittendrin im Geschehen.
Ich habe in Dreier- und Vierergruppen bislang gespielt und es ist deutlich, dass es mit mehr Spielern spannender wird, weil es dann mehr Antwortmöglichkeiten gibt. Um richtig zu erraten, sorgt das für mehr Verwirrung, aber durch mehr Antworten verteilen sich auch die Punkte unter Umständen breiter. Eine Regel, die sich für uns beim Spielen nicht richtig erschlossen hat, ist die, dass die letzten die ersten werden. Auf dem Brett gibt es vier Felder, die dem auf dem letzten Platz die Möglichkeit unterbreitet, vier bis fünf Felder vorziehen zu dürfen. Das Spiel ist ohnehin schnell gespielt, sodass ich solche Aktionen als unnötiges Eingreifen ins Spielgeschehen empfinde. Zumal es bei dem Spiel nicht auf Können per se ankommt, sodass sich eigentlich immer ein ausgewogenes Wettbewerbsfeld ergibt. Aber diese Aktion lässt sich ja auch problemlos weglassen.
Fazit: Die Musik-Variante zu „Nobody is Perfect” ist eine schöne neue Idee für den Spieleabend mit mehreren Leuten, denn hier ist klar, je mehr, desto besser. Und es punktet einfach, dass hier nicht Wissen zählt, sondern die Kreativität mit falschen Antworten zu verführen. Spaß kommt viel auf und da es um Musik geht, lässt es sich ähnlich wie bei „Hitster“ toll austauschen.
Zitat zum Spiel
Mist, warum habe ich richtig geraten?!
Mist, warum habe ich richtig geraten?!
Wer hat mitgespielt?
Erwachsene: 3
Erwachsene: 3