Gefällt mir richtig gut

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jenny87 Avatar

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Schon beim Lesen der Spielanleitung von Nobody is perfect – Music Edition musste ich schmunzeln. Die Idee, ein Musikquiz mit Bluffen und frei erfundenen Antworten zu verbinden, gefällt mir richtig gut. Hier scheint nämlich nicht unbedingt derjenige im Vorteil zu sein, der das größte Musikwissen besitzt, sondern eher derjenige, der die überzeugendste Geschichte erfinden kann.
Genau das macht das Spiel für mich besonders interessant. Es werden kuriose Fragen rund um Musik und Bands gestellt, bei denen man wahrscheinlich nicht immer die richtige Antwort kennt. Dann heißt es: kreativ werden und sich eine Antwort ausdenken, die möglichst glaubwürdig klingt. Anschließend versuchen die anderen Spieler herauszufinden, welche Antwort tatsächlich stimmt.
Ich finde den Gedanken herrlich, dass man sich mit völlig verrückten Erklärungen gegenseitig aufs Glatteis führen kann. Gerade bei Fragen wie welcher Musiker einen Puma als Haustier hatte oder was sich hinter einem ungewöhnlichen Begriff verbirgt, kann wahrscheinlich so manche völlig absurde Antwort plötzlich erstaunlich glaubwürdig klingen.
Besonders gefällt mir, dass dadurch jeder mitmachen kann. Man muss offenbar kein wandelndes Musiklexikon sein, um Spaß zu haben. Ein bisschen Fantasie, Schlagfertigkeit und ein gutes Pokerface können mindestens genauso hilfreich sein. Genau diese Mischung könnte dafür sorgen, dass auch Menschen Spaß daran haben, die bei klassischen Musikquizzen sonst schnell passen müssen.
Auch die verschiedenen Aufgabenarten machen mich neugierig. Neben kuriosen Fakten sollen unter anderem Geschichten weitergesponnen und Zitate von Musikerinnen und Musikern vervollständigt werden. Dadurch dürfte sich das Spiel nicht ständig gleich anfühlen.
Sehr spannend finde ich außerdem die angekündigte App-Unterstützung. Passende Songs sollen für echtes Musik-Feeling sorgen und das Spiel dadurch noch etwas lebendiger machen. Gerade bei einer Music Edition stelle ich mir das als schöne Ergänzung vor.
Die Ausstattung klingt ebenfalls umfangreich: Zum Spiel gehören unter anderem ein Spielplan, Spielfiguren, Tippsteine, zahlreiche Karten und ein Dekodierer. Insgesamt soll es für 3 bis 6 Personen geeignet sein und ungefähr 45 Minuten dauern. Damit könnte es meiner Meinung nach sehr gut zu einem geselligen Spieleabend passen.
Nach der Spielanleitung bin ich besonders gespannt darauf, wie leicht es tatsächlich fällt, die Mitspieler mit einer erfundenen Antwort zu überzeugen. Denn genau darin dürfte der größte Spaß liegen: eine Geschichte so selbstbewusst zu erzählen, dass plötzlich alle denken: „Das könnte tatsächlich stimmen!“
Mein Fazit
Die Spielanleitung von Nobody is perfect – Music Edition hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht. Die Kombination aus Musik, kuriosen Fragen, Bluffen und kreativen Antworten klingt nach einem Spiel, bei dem wahrscheinlich sehr viel gelacht wird.
Mir gefällt besonders, dass man nicht unbedingt ein großer Musikexperte sein muss. Wer fantasievoll ist und überzeugend spinnen kann, hat offenbar genauso gute Chancen – und genau das macht für mich den Reiz aus.
Ich würde das Spiel sehr gerne einmal in einer geselligen Runde ausprobieren und herausfinden, wer am überzeugendsten schwindeln kann.