Schätzen statt Wissen – Lachtränen inklusive
Pi mal Daumen ist ausdrücklich kein klassisches Quiz: Man muss nichts wissen, sondern schätzen. Fragen wie „Wie schwer ist Michelangelos David, gemessen in Seelöwen?" führen zu herrlich absurden Vergleichen und haben bei uns zuverlässig für Lachtränen gesorgt. Der für mich beste Effekt ist dabei, dass das Spiel Alter und Bildung ausgleicht. Bei einem reinen Wissensquiz sind Erwachsene klar im Vorteil – hier hat unsere 13-Jährige die Erwachsenen mehrfach abgezogen, einfach weil sie das bessere Bauchgefühl hatte. Nebenbei lernt man ständig etwas Skurriles; das Spiel ist halb Partyspiel, halb Kuriositätenkabinett. Ganz ehrlich ist es im Kern aber ein One-Trick-Pony: Nach einem längeren Abend nutzt sich der Schätz-Mechanismus ab, und einige Fragen wirken beliebig oder etwas veraltet. Die Altersangabe würde ich eher bei 12 ansetzen – mit deutlich jüngeren Kindern fehlt oft der Bezugsrahmen, um überhaupt sinnvoll schätzen zu können. In der richtigen Runde ist es aber ein garantierter Lacher.
Wer hat mitgespielt?
Jugendliche (ab 12): 2
Erwachsene: 2
Jugendliche (ab 12): 2
Erwachsene: 2