Richtig schön designt und klingt unterhaltsam

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maxiii2004 Avatar

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„Thron der Lügen“ klingt für mich nach einem unterhaltsamen Spiel, das vor allem durch die ungewöhnliche Idee interessant wird, dass man seine Karten mit den Personen neben sich teilt. Dadurch spielt man nicht einfach nur für sich selbst, sondern muss immer überlegen, wie sehr man seinen Nachbarn mit einem Kartentausch gleichzeitig hilft. Genau diese Mischung aus Zusammenarbeit, Konkurrenz und Bluffen finde ich besonders spannend.

Die Regeln wirken zunächst etwas umfangreicher, weil die verschiedenen Feenvölker unterschiedliche Besonderheiten besitzen. Gleichzeitig gefällt mir aber, dass der eigentliche Spielzug recht einfach gehalten ist: Man zieht eine Karte und entscheidet anschließend, ob man tauscht, eine Intrigekarte ausspielt oder eine Karte ablegt. Alternativ kann man eine Ende-Karte aufdecken und damit selbst beeinflussen, wann sich die Runde ihrem Ende nähert. Dadurch kann ich mir vorstellen, dass man nach ein oder zwei Runden schnell ins Spiel findet.

Besonders interessant finde ich die verschiedenen Möglichkeiten, eine Runde für sich zu entscheiden. Es geht nicht nur darum, möglichst hohe Karten zu sammeln. Bestimmte Karten können die Wertung verändern und beispielsweise wird man sogar dafür belohnt, die niedrigste Punktzahl zu haben. Das dürfte dafür sorgen, dass man die Strategie der anderen nicht so leicht durchschauen kann und jede Runde etwas anders verläuft.

Auch die Gestaltung gefällt mir sehr gut. Die unterschiedlichen Feenvölker und das Fantasy-Thema passen für mich gut zum Spielprinzip rund um Intrigen und den Kampf um den Thron. Besonders die farbenfrohen, märchenhaften Illustrationen auf den Karten und der Anleitung sprechen mich an.

Insgesamt macht „Thron der Lügen“ auf mich den Eindruck eines kurzweiligen, taktischen Spiels, bei dem man nicht nur auf die eigenen Karten, sondern ständig auch auf seine Mitspieler achten muss. Mit einer angegebenen Spielzeit von etwa 40 Minuten und 3 bis 6 Personen kann ich mir das Spiel besonders gut für einen Spieleabend mit Freunden vorstellen. Ich würde es auf jeden Fall gerne ausprobieren, weil mich vor allem das Zusammenspiel aus Taktik, Bluff und gegenseitiger Abhängigkeit neugierig macht.