Zauberhaft, elfenhafte Optik

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sanmust Avatar

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Schon das Cover von "Thron der Lügen" zieht mich sofort in seinen Bann, die Illustrationen von Apolline Etienne sind wirklich zauberhaft, diese elfenhafte, von den Jahreszeiten durchdrungene Optik hat etwas sehr Stimmungsvolles. Umso schöner, dass sich dieser Look konsequent durch die gesamte Anleitung zieht, bis hin zu den einzelnen Feenvolk-Symbolen der Karten.

Die Spielmechanik ist mir so tatsächlich noch nicht begegnet, dass die eigenen Thronkarten links und rechts von mir liegen und damit auch für meine Sitznachbarn zählen, finde ich als Grundidee richtig raffiniert. Man ist gleichzeitig auf Kooperation angewiesen und Konkurrent, dazu noch das Bluffen, ob man seine Thronkarten schon für stark genug hält, um eine Ende-Karte aufzudecken. Ich bin gespannt, wie sich dieses Wechselspiel aus Tauschen, Beobachten und Pokerface am Tisch tatsächlich anfühlt.

Auch ohne das Spiel schon vor mir zu haben, sind Ablauf und Wertung, trotz der vielen Sonderregeln der einzelnen Feenvölker (Sonne, Mond, Winter/Sommer, Frühling/Herbst, Wilde Jagd), nachvollziehbar und Schritt für Schritt gut erklärt.

Da Lukas Zach und Michael Palm mit "Dorfromantik" bereits bewiesen haben, dass sie ein Gespür für zugängliche, aber kluge Mechanismen haben, bin ich neugierig, ob "Thron der Lügen" diesen Anspruch für die Kartenspiel-Kategorie einlöst. Mit einer Spieldauer von 40 Minuten klingt es genau nach einem Spiel, das wir gern mit der Spielegruppe ausprobieren würden, wir sind immer auf der Suche nach Spielen.