Eine blühende Stadt mit jeder Menge Strategie

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toni.silver Avatar

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Schon auf den ersten Blick hat mich Toshi – Die blühende Stadt mit seiner wunderschönen Gestaltung und dem japanischen Setting neugierig gemacht. Ich mag Spiele, bei denen man sich nach und nach etwas Eigenes aufbaut, und genau das steht hier im Mittelpunkt.

Die Spielidee klingt zunächst recht einfach: Man errichtet seine eigene Stadt, baut verschiedene Gebäude und versucht, möglichst viel Geld zu erwirtschaften. Allerdings steckt deutlich mehr dahinter, als man anfangs vermuten würde. Die unterschiedlichen Gebäude haben eigene Funktionen und beeinflussen sich gegenseitig. Dadurch muss man sich gut überlegen, wo und was man baut.

Besonders interessant finde ich die Kombination aus Würfelglück und strategischer Planung. Einerseits kann man nicht beeinflussen, welche Felder gewürfelt werden, andererseits entscheidet die eigene Bauweise darüber, wie gut man davon profitiert. Auch die Tatsache, dass unbebaute Felder am Ende Geld kosten, bringt noch einmal eine zusätzliche Herausforderung ins Spiel.

Was mir ebenfalls gefällt, ist, dass alle gleichzeitig am Spielgeschehen beteiligt sind und man nicht ständig darauf warten muss, bis man wieder an der Reihe ist. Die verschiedenen Sondergebäude versprechen außerdem zusätzliche Abwechslung.

Die liebevollen Illustrationen und die japanische Atmosphäre runden das Ganze für mich ab. Insgesamt macht Toshi auf mich den Eindruck eines abwechslungsreichen Aufbauspiels, das leicht zugänglich ist, aber trotzdem genügend taktische Möglichkeiten bietet. Ich bin gespannt, welche Strategien sich am Ende als besonders erfolgreich erweisen und wie unterschiedlich sich die Städte entwickeln werden.