Kleine Stadt, große Entscheidungen!

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amyvalentin Avatar

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Bei Toshi dreht sich alles um eine Frage: Wie schaffe ich es, aus meinen begrenzten Möglichkeiten möglichst viel herauszuholen?

Das Spielprinzip hat mich direkt angesprochen. Mit zwei Würfeln wird bestimmt, auf welchem Feld gebaut werden darf. Klingt erst einmal ziemlich glücksabhängig, doch die eigentliche Herausforderung liegt darin, die Gebäude geschickt miteinander zu kombinieren. Schließlich bringt nicht jedes Gebäude automatisch einen Vorteil und manche Entscheidungen können später sogar ziemlich teuer werden.

Spannend finde ich vor allem, dass man nicht einfach wahllos seine Stadt vollbauen sollte. Wer nur auf schnelle Einnahmen setzt, könnte am Ende durch die freien Bauplätze ordentlich Geld verlieren. Man muss also immer ein bisschen vorausdenken, ohne genau zu wissen, was die nächsten Würfelwürfe bringen.

Ein weiterer Pluspunkt ist für mich die überschaubare Spieldauer von ungefähr 45 Minuten. Das ist genau die richtige Länge für eine Partie zwischendurch, ohne dass man gleich einen ganzen Abend einplanen muss. Auch die Möglichkeit, alleine zu spielen, ist eine schöne Ergänzung.

Optisch gefällt mir das Spiel ebenfalls. Die Gebäude sind detailreich illustriert und passen wunderbar zum historischen Japan als Schauplatz.

Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass der Zufallsfaktor gelegentlich für Frust sorgt, gerade wenn die Würfel einfach nicht das gewünschte Ergebnis liefern. Andererseits gehört genau diese Unberechenbarkeit zum Spielkonzept.

Alles in allem klingt Toshi nach einem unterhaltsamen Mix aus Städtebau, Taktik und einer guten Portion Glück. Besonders für Menschen, die gerne tüfteln, ohne sich durch ein kompliziertes Regelwerk arbeiten zu müssen, dürfte das Spiel interessant sein.