Optisch schönes Multiplayer-Solitär-Spiel

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dankward Avatar

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Material: Cover und Plättchen sind wunderschön gestaltet. Mit den weißen Hintergründen sieht der Tisch selbst dann noch luftig aus, wenn sich etliche Plättchen auf den Playerboards befinden.

Spielerisch sieht es nach einem interessanten Puzzle aus. Das zwei Würfel auf einer Rasterkarte ein Feld bestimmen, auf dem ich bauen oder Einkommen generieren darf, ist ein für mich neuer Mechanismus - bei den meisten anderen Spielen wählt man sein Feld zum Bauen selbst. Daraus ergibt sich ein ständiges Knobeln, wie ich meinen Plan so bebaue, dass möglichst viele Würfe Geld bringen – ohne am Ende Strafkosten für leere Felder zu riskieren. Das lädt zum Grübeln ein, überfordert aber mit nur acht Gebäudearten und wenigen Sondergebäuden zur Auswahl hoffentlich auch nicht.

Was mir von der Anleitung her ehrlich gesagt zu fehlen scheint: Jeder puzzelt einfach auf seinem eigenen Board vor sich hin, echte Interaktion gibt es nur über die Auswahl der Plättchen. Damit reiht sich Toshi in die vielen Multiplayer-Solitär-Spiele der letzten Jahre ein – und davon gab es für meinen Geschmack fast schon zu viele. Meine Frau ist da konsequent: Cascadia und Mischwald sind bei ihr durchgefallen mit der Begründung: „Jeder hat vor sich hin gespielt, dann war es zu Ende, jeder hat gezählt und irgendwer hat gewonnen."

Hier könnte Toshi Punkten. Durch die Münzen vor den Leuten ist jederzeit ein geschätzter Punktestand erkenntlich und mit 100 Koku ist ein klares Ende definiert. Danach gibt es nur noch Abzüge, kein Raten, wer wie viele Punkte kombiniert hat.
Ob das meine Frau überzeugt, muss aber erst ein Test zeigen.