Stadtplanung im alten Japan – da bin ich gern dabei!

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Schon das Cover von „Toshi – Die blühende Stadt“ hat mich angesprochen: Die Illustrationen von Studio Fiore haben eine ruhige, stimmungsvolle Atmosphäre, und die japanischen Gebäudenamen wie Nagaya, Mise oder Teien geben dem Spiel gleich ein eigenes Flair. Dass Friedemann Friese der Autor ist, hat meine Neugier zusätzlich geweckt, denn er ist für Spiele mit cleveren, ungewöhnlichen Ideen bekannt.

Nach dem Blick in die Anleitung gefällt mir vor allem das Grundprinzip: Alle bauen gleichzeitig an ihrer eigenen Stadt auf einem 6×6-Raster. Dadurch gibt es kaum Wartezeit, und trotzdem muss jeder für sich gut planen. Spannend finde ich, dass jedes Gebäude Kosten und Erträge hat. Ein Lagerhaus kostet erst einmal viel, ein Bauernhof bringt Koku ein, Gärten werden durch geschickte Platzierung wertvoller. Man muss also abwägen, wann sich eine Investition lohnt und wie die Gebäude zusammenwirken. Die Würfel mit Buchstaben und Zahlen bringen dabei etwas Glück ins Spiel, sodass auch Gelegenheitsspieler eine Chance haben.

[Persönlicher Teil, zum Beispiel:] Ich spiele regelmäßig mit [meiner Familie / meinem Partner / meiner Spielerunde], und wir mögen Legespiele wie [z. B. Cascadia, Carcassonne, Kingdomino] sehr. Toshi scheint genau die richtige Mischung aus Zugänglichkeit und Tiefe zu haben. Mit 45 Minuten Spielzeit und ab 8 Jahren passt es gut für einen Familienabend, bietet aber genug Planung für erfahrene Spieler. Dass es auch einen Solomodus gibt, finde ich praktisch, so kann ich es auch zwischendurch allein ausprobieren.

Ich würde Toshi sehr gern in verschiedenen Besetzungen testen und dann ausführlich berichten: wie schnell man reinkommt, ob das gleichzeitige Spielen wirklich so flüssig funktioniert und wie hoch der Wiederspielreiz ist. Über ein Testexemplar würde ich mich riesig freuen!