Kniffel im Fantasy-Gewand für alle Generationen
Sechs bunte Würfel, drei Würfe, dann muss die Kombination sitzen – dieses Prinzip kennt jeder, der schon einmal Kniffel gespielt hat. Genau deshalb saßen bei uns von der Oma bis zum Grundschulkind sofort alle mit im Boot, ohne dass man lange erklären musste. Frischen Wind bringen die offen ausliegenden Bürgerkarten: Sie geben dem Ganzen eine kleine taktische Note, weil man abwägen kann, welche Karte man ansteuert. Besonders schön ist das Gefühl vom „doppelten Boden" – eine leichte Karte ist einem schon sicher, und mit den restlichen Würfeln riskiert man dann noch die schwere. Das Spiel ist angenehm niedrigschwellig und generationentauglich, wirkt durch die freundliche Fantasy-Optik aber deutlich frischer als das etwas graue Kniffel-Original. Ehrlich gesagt bleibt es trotz der Karten aber ein glückslastiges Spiel: Läuft der Würfel über mehrere Runden schlecht, kann man kaum gegensteuern und schaut etwas frustriert zu. Für lockere Familienrunden ist es aber genau richtig.
Wer hat mitgespielt?
Kinder: 1
Jugendliche (ab 12): 2
Erwachsene: 3
Kinder: 1
Jugendliche (ab 12): 2
Erwachsene: 3