Immer wieder anders - tolles Familienspiel
Ich habe das Spiel zusammen mit meiner Familie gespielt. Wir spielen öfter zusammen und probieren gerne neue Spiele aus.
An einem Abend haben wir zwei unterschiedliche Runden gespielt (die erste Runde 1 Stunde, plus Anleitung lesen, die zweite ebenfalls ca. 1 Stunde). In der einen Runde haben nur wir Erwachsenen gespielt, in der anderen Runde auch zwei Kinder (7 und 11 Jahre alt, die gerne auch anspruchsvollere Spiele spielen). Es hat viel Spaß gemacht und bereits nach der ersten Runde hatten wir das Gefühl „Suchtpotential“.
Vom Prinzip ähnelt Orkney Spielen wie „Catan“: es müssen sich Rohstoffe erarbeitet werden, man muss sein Handelsnetz ausbauen, es muss getauscht werden und taktisch-strategisch vorausgedacht werden. Ich habe nun aber mit ausgesprochenen „Catan“-Skeptikern gespielt, die bei Catan die sehr große Taktik und die vielen Ergänzungen und Erklärungen bemängeln. Bei Orkney ist die Anleitung super leicht verständlich, bereits nach der ersten Runde hat man die Spielregeln verinnerlicht. Das Spielbrett verändert sich pro Spiel und ist jedes Mal zufällig, so dass sich geübte Spieler auch keinen Taktik-Vorteil erspielen können.
Besonders cool fanden wir, dass man neben den eigenen Siegpunkten während des Spiels auch durchaus die Endwertung im Blick haben muss, die man z.T. bei den Geheimaufträgen auch gar nicht alleine erreichen kann. Hier gilt es kooperativ und trotzdem gegeneinander zu spielen. Das ist ein echter Clou!
Auch muss man sich bei Orkney von den sonst typischen „Ich habe etwas gebaut, also ist das auch mein Dorf/Burg“-Gedanken trennen, denn man baut zwar und erhält dafür auch sofort Siegpunkte, jedoch zählen zum Schluss nur die Handelswege extra. Die Bauten sind daher auch nicht bewusst einer Farbe zugeordnet. So kann man auch während des Spiels noch einmal andere Taktiken anwenden, indem man sich an bereits gebaute Bauten „ranzeckt“.
Das Spielmaterial ist hochwertig und hübsch. Das Thema ist gut umgesetzt und sehr liebevoll gestaltet.
Insgesamt kann ich das Spiel allen empfehlen, die gern taktisch spielen, aber Spielfeldveränderungen mögen und sich eben keinen Taktik-Vorteil durch Kenntnis des Spiels erarbeiten mögen. Die Runden werden nicht zu lang, sind kurzweilig, weil viel passiert, besonders mit vier bis fünf Spielern. Mit weniger wird es etwas ruhiger und man kommt später auf deutlich mehr Punkte pro Spieler. Wir hatten auf jeden Fall einen tollen Abend und werden es definitiv noch öfter spielen!
Danke an vorabspielen.de für das Rezensionsexemplar.
An einem Abend haben wir zwei unterschiedliche Runden gespielt (die erste Runde 1 Stunde, plus Anleitung lesen, die zweite ebenfalls ca. 1 Stunde). In der einen Runde haben nur wir Erwachsenen gespielt, in der anderen Runde auch zwei Kinder (7 und 11 Jahre alt, die gerne auch anspruchsvollere Spiele spielen). Es hat viel Spaß gemacht und bereits nach der ersten Runde hatten wir das Gefühl „Suchtpotential“.
Vom Prinzip ähnelt Orkney Spielen wie „Catan“: es müssen sich Rohstoffe erarbeitet werden, man muss sein Handelsnetz ausbauen, es muss getauscht werden und taktisch-strategisch vorausgedacht werden. Ich habe nun aber mit ausgesprochenen „Catan“-Skeptikern gespielt, die bei Catan die sehr große Taktik und die vielen Ergänzungen und Erklärungen bemängeln. Bei Orkney ist die Anleitung super leicht verständlich, bereits nach der ersten Runde hat man die Spielregeln verinnerlicht. Das Spielbrett verändert sich pro Spiel und ist jedes Mal zufällig, so dass sich geübte Spieler auch keinen Taktik-Vorteil erspielen können.
Besonders cool fanden wir, dass man neben den eigenen Siegpunkten während des Spiels auch durchaus die Endwertung im Blick haben muss, die man z.T. bei den Geheimaufträgen auch gar nicht alleine erreichen kann. Hier gilt es kooperativ und trotzdem gegeneinander zu spielen. Das ist ein echter Clou!
Auch muss man sich bei Orkney von den sonst typischen „Ich habe etwas gebaut, also ist das auch mein Dorf/Burg“-Gedanken trennen, denn man baut zwar und erhält dafür auch sofort Siegpunkte, jedoch zählen zum Schluss nur die Handelswege extra. Die Bauten sind daher auch nicht bewusst einer Farbe zugeordnet. So kann man auch während des Spiels noch einmal andere Taktiken anwenden, indem man sich an bereits gebaute Bauten „ranzeckt“.
Das Spielmaterial ist hochwertig und hübsch. Das Thema ist gut umgesetzt und sehr liebevoll gestaltet.
Insgesamt kann ich das Spiel allen empfehlen, die gern taktisch spielen, aber Spielfeldveränderungen mögen und sich eben keinen Taktik-Vorteil durch Kenntnis des Spiels erarbeiten mögen. Die Runden werden nicht zu lang, sind kurzweilig, weil viel passiert, besonders mit vier bis fünf Spielern. Mit weniger wird es etwas ruhiger und man kommt später auf deutlich mehr Punkte pro Spieler. Wir hatten auf jeden Fall einen tollen Abend und werden es definitiv noch öfter spielen!
Danke an vorabspielen.de für das Rezensionsexemplar.
Zitat zum Spiel
Ohh schade, hast Du gerade keine Insel mehr zum bebauen?
Ohh schade, hast Du gerade keine Insel mehr zum bebauen?
Wer hat mitgespielt?
Kinder: 2
Erwachsene: 3
Kinder: 2
Erwachsene: 3