Das klingt ein bisschen nach Siedler und genau deshalb will ich es spielen

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schnukilein1904 Avatar

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Bei Orkney war mein erster Gedanke tatsächlich: Das erinnert mich ein bisschen an „Die Siedler von Catan“. Und da wir solche Spiele wirklich gerne spielen, hatte es mich damit eigentlich schon.

Man entdeckt nach und nach die Orkney Inseln, sammelt Rohstoffe, baut Bauernhöfe, Dörfer und Burgen und verbindet alles mit Handelswegen. Gleichzeitig entsteht der Spielplan erst während des Spielens, weil immer neue Inselplättchen angelegt werden. Genau das finde ich spannend, weil dadurch vermutlich keine Partie genauso aussieht wie die vorherige.

Besonders gefällt mir, dass man nicht einfach nur vor sich hinbaut. Man muss überlegen, wo man seine Plättchen platziert, welche Rohstoffe man braucht und wie man seine Handelswege legt. Dazu kommen noch Fischen und ein geheimer Auftrag, den man möglichst erfüllen möchte.

Die Anleitung wirkt auf den ersten Blick ziemlich umfangreich. Aber anders als bei Dobro hatte ich hier beim Lesen schnell das Gefühl, das Prinzip verstanden zu haben. Zwei Inselplättchen legen und danach entscheiden, ob man bauen, Rohstoffe tauschen, Handelswege legen oder fischen möchte.

Ich glaube, genau diese Mischung würde uns gefallen. Ein bisschen Glück, viel Strategie und vor allem dieses Gefühl, dass vor einem nach und nach eine komplette kleine Welt entsteht. Und wahrscheinlich sitzt man am Ende da und ärgert sich, weil einem genau EIN Stein für die Burg fehlt.

Das würde ich definitiv gerne mit meiner Familie ausprobieren.