Schottische Inselwelt trifft auf taktischen Spielspaß

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Die Gestaltung von Orkney gefällt mir auf den ersten Blick sehr gut. Das schottische Setting mit den Inseln, Steilküsten und Burgen wirkt atmosphärisch und macht direkt Lust darauf, die eigene Inselwelt aufzubauen. Besonders schön finde ich, dass sich das Thema auch im Spielprinzip wiederfindet und nicht nur auf der Verpackung auftaucht.

Die Anleitung und das Spielprinzip wirken auf mich verständlich, ohne dass Orkney dadurch langweilig erscheint. Besonders interessant finde ich die Kombination aus Legen, Sammeln und Planen. Man muss sich überlegen, wo man seine Inselplättchen platziert, welche Gebäude man errichtet und wie man seine Handelswege möglichst sinnvoll miteinander verbindet. Dadurch scheint es verschiedene Möglichkeiten zu geben, an Punkte zu kommen, was ich bei einem Strategiespiel sehr spannend finde.

Ich würde Orkney vor allem mit Freunden oder der Familie an einem entspannten Spieleabend spielen. Mit etwa 60 Minuten Spieldauer ist es für mich genau die richtige Länge, wenn man gerne etwas länger spielt, aber keinen ganzen Abend mit einem einzigen Spiel verbringen möchte. Besonders neugierig macht mich die Mischung aus Strategie und Entdeckergeist. Auch die geheimen Aufträge finde ich interessant, da sie vermutlich dafür sorgen, dass man seine eigene Strategie während des Spiels immer wieder anpassen muss.

Insgesamt erwarte ich von Orkney ein ruhiges, aber trotzdem taktisches Spielerlebnis, bei dem man seine Züge gut planen sollte. Gleichzeitig gefällt mir, dass es mit 2–5 Personen spielbar ist und dadurch sowohl für einen Spieleabend zu zweit als auch für eine größere Runde geeignet scheint.